Inselkirche Langeoog

 

Der Friedensleuchter

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
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Der Friedensleuchter vor der ChristusstatuePartnerschaft zwischen Langeoog und dem kleinen sächsischen Dorf an der Mulde, das wie viele andere Gemeinden in der ehemaligen DDR erst schwer mit den Bedingungen des real existierenden Sozialismus in der DDR und dann mit den Folgen der "Wende" 1989/90 zu kämpfen hatte.


Die Grundidee des Leuchters geht auf den "protestantischen Urleuchter neuerer Art" (Landesbischof Horst Hirschler, Hannover) zurück, der seit der Weltkirchenkonferenz 1968 im Dom zu Uppsala steht. Der Langeooger Kirchenvorstand, bereits seit längerer Zeit um eine gastfreundliche und zur Besinnung einladende Inselkirche bemüht, griff diese Idee dankbar auf und entwickelte im Gespräch Die Christusstatuemit Claus Walther diesen Langeooger Friedensleuchter.

Das Kreuz über der Weltkugel korrespondiert mit dem Christuslicht im Innern und macht deutlich, woher Christen Licht und Wärme für ihr Leben und die ganze Schöpfung erwarten. "Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt" (Johannes 8,12).
Die 40 Flachkerzen ("Teelichter"), gleichmäßig über die Nord- und Südhälfte der Erdkugel verteilt (!), weisen darauf hin: Jede(r) von uns ist aufgerufen, dieses Licht im Sinne einer gerechten Verteilung der Lebenschancen auf unserer Erde Weiterzutragen: "Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt!" (Matthäus 5,14; Zur symbolischen Bedeutung der Zahl 40 vgl. u.a.: 40 Tage Sintflut - 1.Mose 7,4; 40 Jahre Wüstenwanderung Israels - 4.Mose 14,33; 40 Tage fastet Jesus in der Wüste - Matthäus 4,2; 40 Tage erscheint der Auferstandene seinen Jüngern - Apostelgeschichte 1,3).

 


Wer eine Kerze (Selbstkostenpreis -,25 Ct.) entzündet, ist um eine Spende gebeten, die z.Zt. dem internationalen Friedensdorf in Oberhausen zugute kommt. Dort werden Kinder aus Kriegs- und Katastrophengebieten in aller Welt ärztlich und psychotherapeutisch behandelt. Nach ihrer Genesung kehren sie in ihre Heimatländer zurück (s. Spendenbox im Kerzentisch!).

Claus Walther und Klaus von Mering bei der Einweihung des Leuchters

Bei der Einweihung des Friedensleuchter am 29.6.1993, dem 103. Geburtstag der Inselkirche, betonte Pastor Gunter Odrich aus Polditz in seinem Grußwort u.a.: Nur weil die Erde sich bewegt, können wir auf ihr leben; denn diese Bewegung sorgt für den Rhythmus von Tag und Nacht, Sommer und Winter, Arbeit und Freizeit. Auch Ruhe und Urlaub verdanken wir dieser Bewegung, die sich in der leichten Vibration des Leuchters mitteilt, wenn man eine Kerze entzündet. Gleichzeitig mahnt uns dieses leichte Zittern, sensibel und behutsam mit der Erde umzugehen und die eigene Kraft und Neugier nicht zum Maßstab unseres Tuns zu machen ("Manche Menschen gehen mit der Erde um, als hätten sie eine zweite im Keller"!).


"Die Kerze brennt nicht aus sich selbst, sie wird entzündet". Und: "Die Kerze verzehrt sich in ihrer Bestimmung und wird unaufhaltsam zu Licht und Glut" (Maria Pfister). Mit einer Kerze betet sich's nicht nur leichter; man kann auch, eine Kerze vor Augen, konzentrierter über sich und andere nachdenken. Dazu möchte unser Friedensleuchter möglichst viele Besucherinnen und Besucher der Inselkirche einladen.