Inselkirche Langeoog

 

 

 
 
 
 
 
 
 
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Kirchenmusik

 

Leitung: Katja Both

 

Der GOSPELCHOR LANGEOOG wurde vor gut einem Jahr gegründet: nachdem mehrere Frauen der Sänger des Langeooger Shanty-Chores „De Flinthörners“ bei dem Inseltreffen „Insulaners unner sück“ 2006 einige Gospelchöre erlebt hatten, kam der Wunsch auf, auch auf Langeoog einen Chor zu gründen, der Gospels und Pop-Musik singt.
Es gab großes Interesse, und inzwischen treffen sich ca. 50 SängerInnen regelmäßig und engagiert, um gemeinsam zu singen und sich auf verschiedene Auftritte (Gottesdienste, „Bunter Inselabend“) vorzubereiten.
Für unseren Chor braucht man keine Vorkenntnisse (Notenlesen oder Englisch) – nur Aufgeschlossenheit und Freude am gemeinsamen Singen! Manche Probenmethoden sind vielleicht etwas unüblich und gewöhnungsbedürftig, aber wir haben meistens viel Spaß miteinander!
Was wir nach einem Jahr gemeinsam erarbeitet haben, können Sie heute in der Inselkirche hören.

 

Katja Both


Wade in the Water (3MB)


Sing - Sing - Sing! (3MB)


aus Langeoog News (25.9.2007):

 

What Grace!

"What grace!" - Aus tiefstem Herzen und mit einem besonders großen Ausrufungszeichen sang der Langeooger Gospelchor unter Leitung von Katja Both (l.) den Titelsong seines ersten großen Konzertabends am Sonntag. Das Lied, das eines der ersten war, das der Chor vor einem Jahr nach der Gründung ins Repertoire aufnahm, wurde nach stehenden Ovationen des Publikums als Zugabe mit spürbarer Erleichterung gesungen und so schloss sich auf wunderbare Weise ein Kreis.

Vorangegangen war ein außergewöhnlicher Abend für die etwa 50 Langeoogerinnen und Langeooger und ihr Publikum, der schon vor dem ersten Einsingen im Beiboot mit einem Paukenschlag begann: 30 Minuten vor dem Konzert war die Kirche voll, weitere Gäste mussten nach Hause geschickt werden, jedoch nicht ohne die Information, dass am Mittwoch für sie ein zweites Konzert gegeben wird.

Der Chor, der während des Glocken Läutens in die Kirche gekommen war, nahm zu "House of the Lord" seine Plätze im Altarraum ein. Inselpastor Torsten Both begrüßte anschließend die Zuschauer und war überwältigt von der Resonanz. Er kündigte an, dass der SC Freiburg ein Trikot zur Verfügung gestellt hat, das im Internet auf www.langeoognews.de zu Gunsten der Stiftung "Musik auf Langeoog", für die auch die Kollekte des Abends bestimmt war, versteigert wird.

Gleich zu Beginn sprang der Funke über und der von Katja Both vortrefflich vorbereitete Chor wurde vom Publikum geradezu getragen. Jedes Stück der vier Programmblöcke war an diesem Abend besser, als in jeder Probe und auch die Solisten, die zum Teil erstmals vor großem Publikum sangen, wuchsen über sich hinaus.

Auf die Einführung folge ein afrikanischer Block mit "Sana Sananina", "Kumbaya" und "Masiti". Die Stimmungs- und Tempowechsel gelangen spielend, auch dank der eingeführten "Zeichensprache".

An "Freedom is Coming" und "California Dreamin'" u.a., die bereits bei einigen Kurzauftritten zu hören waren, konnten die Zuhörer erkennen, wie stürmisch sich der Chor unter der Führung von Katja Both entwickelt hat. Mit viel Gespür hat sie behutsam, aber sehr zielgerichtet in nur einem Jahr aus der Freude an der Musik  der vielen Sängerinnen und Sänger eine Einheit geformt, dessen Begeisterung offenbar gut beim Publikum ankam.

Einzelne Highlights des Abends heraus zu heben ist kaum möglich, das Programm war weit gefächert von traditionellen Gospels bis zu Popmusik, von gefühlvollen langsamen bis zu mitreißenden temporeichen Stücken, von Taizé-Musik bis zu Kanons.

Die Gospelchorband wurde komplettiert von Felix Both (10) am Schlagzeug, der am Ende einen verdienten Extraapplaus bekam.

Zwischen den vier Gospelchorblöcken spielte Hanna Wolf-Bohlen auf der Orgel Musik u.a. Sätze aus der Petite Suite in Blue von Johannes Matthias Michel.

Mit dem "Irischen Reisesegen" ging ein denkwürdiger Abend zu Ende, der bereits am Mittwoch eine Neuauflage für die Zuschauer erlebt, die nicht dabei sein konnten. Für dieses Schluss-Stück hatte Katja Both sich etwas besonderes einfallen lassen, zum Refrain "Bis wir uns wiedersehen..." verließen die Sängerinnen und Sänger nach und nach die Kirche.

Fotos: Sabine Klette