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Die Kirchengemeinde Langeoog hat seit dem 7. April wieder einen Pastor: Torsten Both wurde während eines festlichen
Abendmahl-Gottesdienstes in sein neues Amt eingeführt.
Fiona Wettstein hat im Namen des Kirchenvorstandes ausgesprochen, was spürbar alle Anwesenden bewegte, nämlich
die Freude darüber, dass die über 5 Monate dauernde Vakanz der Pastorenstelle nun beendet ist.
Mit Torsten Both sei der Wunschkandidat auf die Insel gekommen. Fiona Wettstein begrüßte den neuen Pastor
als "Kopf und Kapitän des Schiffes der Kirchengemeinde". Die Vorkonfirmanden drückten das mit
dem Lied aus "einfach Spitze das Du da bist, ... komm, wir loben Gott den Herrn". Der Gottesdienst wurde
zunächst geleitet von Vakanz-Vertreter Pastor Claus Garrels. Superintendent Dieter Glawatz,
assistiert von Edith
Steinfels, führte Torsten Both dann in seine neue Aufgabe ein, begrüßte ihn im Konvent des
harlinger
Landes und überreichte ihm die Bestallungsurkunde. Er wünschte sich für das geistliche Leben nun
neuen Schub, obwohl es in Langeoog nie Stillstand gegeben habe.
Glawatz lobte, wie auch viele Redner beim anschließenden Empfang im Beibott, die engagierte Arbeit des Kirchenvorstandes
und dankte allen, die in der Zeit der Vakanz außergewöhnliches
geleistet haben.
Mit der Predigt übernahm Torsten Both dann die Leitung des Gottesdienstes. Die Entscheidung von Wetschen wegzugehen,
sei schwer gefallen, obwohl er Langeoog aus seiner Zeit als Kandidat des
Predigtamtes 1993 bis 1996 kennen und lieben
gelernt habe. Doch "jetzt ist es gut", sagte Both und meinte damit, dass er sich auf die vor ihm liegenden
Aufgaben freue. Es sei ideal, diese Aufgabe im Frühjahr zu beginnen.
Beim Empfang im Beiboot, der von Heide Peters und Herman Voß vom Kirchenvorstand eröffnet wurde, herrschte
fröhliche Stimmung, die Zahl der Grußbotschaften war groß. Bürgermeister Manfred Schreiber,
die katholische Gemeinde, die freie evangelische Gemeinde und viele weitere waren darunter. Auch Vorgänger
Klaus von Mering, der im Gottesdienst den Chor der Kantorei verstärkt hatte, wünschte Torsten Both viel
Glück und Gottes Segen.
Aus: Harlinger Anzeiger, Nr. 82 vom 9. April 2002
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